Wilde Austernin Bremen und Hamburg essen

WILDE AUSTERN

Wildes aus dem Watt

Das sind unsere Austern –
Art, Herkunft und Verbreitung


Bei unseren wilden Austern handelt es sich um die Pazifische Auster, auch Japanische Auster genannt (Crassostrea gigas). Die ursprünglich aus dem Nordpazifik stammende Art wurde in den 80er Jahren zunächst im Wattenmeer zur Zucht ausgebracht. Da sie sich trotz der niedrigen Temperaturen unberechenbar stark vermehrte, breitete sie sich schnell auch außerhalb der Zuchtstationen aus und ist mittlerweile im gesamten Wattenmeerraum wild zu finden. Heimische Muschelarten, wie die Miesmuschel, haben durch sie nun weniger Platz. Das Sammeln der wilden Austern dient entsprechend nicht nur dem eigenen kulinarischen Vergnügen, sondern kann mit Blick auf den heimischen Muschelbestand auch als nachhaltig betrachtet werden.

„Geschmacklich angenehm salzig, frisch und rund, der echte Geschmack der wilden Nordsee!“

Warum wilde Austern die besseren Austern sind

Unsere wilden Austern kommen von der holländischen Nordseeküste. Das Wattenmeer rund um die Region Groningen bietet einen perfekten Nährboden für Austern, Herz- und Miesmuscheln, die eng beieinander liegen und auf diese Weise große, natürliche Austernriffe bilden. Die Verbindung aus dem salzigen Wasser der Nordsee und dem süßen Wasser der Ems sorgt für reichlich Plankton – dem Grundnahrungsmittel der Auster. Hervorragende Bedingungen, die sich in Qualität und Konsistenz zeigen: Wilde Austern werden deutlich vollfleischiger als die im Korb herangezüchteten.

Zudem wachsen die wilden Austern schneller und werden nicht nach drei Jahren abgeerntet. Das heißt: Wir haben auch größere Austern im Angebot, die sich wunderbar zum gratinieren, pochieren oder grillen eignen.

Wie unsere Austern geerntet werden –
Traditionelles Fischereihandwerk

Unsere Austern werden von einem holländischen Fischerpärchen noch traditionell per Hand geerntet.

Bei ablaufendem Wasser schmeißen die beiden den Motor ihres kleinen Fischerboots an und nehmen Kurs auf ein Austernriff, welches in der Regel ca. eine Stunde Fahrtzeit von der Küste entfernt ist. Dort angekommen lassen sie sich "trockenfallen", das heißt sie warten, bis das Boot auf dem Trockenen liegt. Dann werden die Austern geerntet. Die oft zu Klumpen zusammengewachsenen Muscheln lassen sich selten einfach einsammeln. Vielmehr müssen die scharfkantigen Schalen mit dicken Arbeitshandschuhen und mithilfe verschiedener Werkzeuge zunächst voneinander sowie vom Untergrund getrennt werden – keine leichte Arbeit, wie wir aus eigener Erfahrung wissen! Wenn das Wasser nach etwa 4 bis 5 Stunden dann wieder einläuft, wird der Rückweg angetreten.

Jede Auster kommt nach dem Sammeln in ein Meerwasser-Bassin und wird anschließend abgeschliffen. Bei allen Schritten – vom Sammeln über das Schleifen bis zum Packen – handelt es sich um echte Handarbeit.

 
 

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